Schlafstörungen

fast jeder hat es schon einmal erlebt: trotz großer Müdigkeit findet man keinen Schlaf. Geschieht dies nur ab und zu, so besteht noch kein und zur Sorge.

Wenn der Schlaf aber über eine längere Zeit gestört ist, so hat dies Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Unterschieden wird in Einschlaf-und Durchschlafstörungen. Bei den Einschlafstörungen wälzt sich der Mensch trotz großer Müdigkeit manchmal sogar Überstunden im Bett, ohne einschlafen zu können. Hier hilft es oft, sich abends ein Ritual zurecht zu legen, mit dem der überreizte  Organismus allmählich herunterfährt. Allerdings können seelische Probleme den Stresspegel so erhöhen, dass der Schlaf erst dann wieder gefunden wird, wenn die Schwierigkeiten gelöst sind. Osteopathisch gesehen wäre es hier z. B. angezeigt, das vegetative Nervensystem zu beruhigen.

Bei den Durchschlafschwierigkeiten liegt die körperliche Situation anders. Hier ist das Einschlafen unproblematisch, aber zu einer bestimmten nächtlichen Uhrzeit wird der Patient wach und findet möglicherweise gar keinen Schlaf mehr. Durchschlafstörungen sind in Eigenregie nicht leicht zu steuern. In jedem Fall ist es auch hier gut, den Tag stressfrei ausklingen zu lassen und die letzte Mahlzeit des Tages nicht zu spät einzunehmen. Für den entsprechend geschulten Osteopathen ist es interessant, um wie viel Uhr der Patient wach wird. Dies kann den ersten Hinweis auf die gestörte Organtätigkeit geben, die eine Ursache der Schlafstörung  bilden könnte.

Nächtliches Zähneknirschen

Wer nachts mit den Zähnen knirscht, erwacht mit Verspannungen in den Schultern, Kopfschmerzen und insgesamt wenig ausgeruht. Die Ursache reichen von Fehlstellungen des Kiefers, bis hin zu seelischen Anspannungen. Meistens allerdings ist es eine ein Mix aus allen möglichen Ursachen. In der Regel verordnet der Zahnarzt dann eine Beißschiene, die allerdings nur den Druck von den Zähnen nimmt. Die Zähne nehmen natürlich Schaden, wenn Nacht für Nacht durch Knirschen die Fläche abgerieben wird. Hier ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Lösung des Problems nötig. Gute Ergebnisse zeigt ein Training der Gesichts- und Kaumuskulatur. Osteopathisch gesehen wird selbstverständlich auch in diesem Fall der gesamte Körper berücksichtigt, aber auch mit großer Wahrscheinlichkeit der Kiefer bzw. die Schädelknochen behandelt werden müssen. Der Versuch lohnt für den Patienten in jedem Fall, denn was ist wichtiger, als erholsamer Schlaf?