Der Sturz – erster Teil

Sommer, Sonne und viel Bewegung im Freien! Das ist gut und gesund, aber fast jedem ist es dabei schon passiert, daß etwas schief läuft, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei hoher Geschwindigkeit zu stürzen, ist ein Gefahrenpotenzial. Auf keinen Fall sollten Sie sofort wieder aufspringen! Wenn ein Fahrrad, Motorrad oder sonstiges auf ihnen zu liegen gekommen sind, versuchen Sie das Gewicht weg zu schieben, oderbesser:  bitten Sie andere darum, ihnen zu helfen. Dann vorsichtig bewegen, um festzustellen, wo und was genau wehtut. Jetzt erst vorsichtig aufstehen, auch da wäre es gut, wenn jemand Ihnen zur Seite steht. Ein Warnsignal sind Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, oder sich ständig steigernde Schmerzen. Normalerweise klingen zunächst die Schmerzen wieder ab, was auf die gesamte Stresssituation und entsprechende hormonelle Ausschüttung im Körper zurückzuführen ist. Werden die Schmerzen immer schlimmer, sollte ein Krankenhaus aufgesucht werde, um sicher zu gehen, das keine Knochenbrüche oder inneren Verletzungen vorliegen. Ansonsten ist es am besten, sofort Arnica Globuli  in einer niedrigen homöopathischer Potenz einzunehmen, und so bald wie möglich die schmerzenden Stellen zu kühlen. So kann ein Anschwellen vermieden werden.

Ein Sturz mit entsprechenden Verletzungen ist immer ein kleiner Schock, der im Gewebe gespeichert wird. Es ist wichtig, diesen Schock  zeitnah osteopathisch behandeln zu lassen, weil es sonst zu allerhand unklaren Folgebeschwerden kommen könnte. Manchmal treten Jahre danach Schmerzen auf, die schulmedizinisch ohne Befund bleiben, und auf ein solches Trauma zurückzuführen sind. Auch das ist mit entsprechender Kenntnis des Therapeuten osteopathisch wieder zu lösen, allerdings nicht so leicht,l wie kurz nach dem Trauma.

Unruhige Säuglinge, Babys und Kinder

Es gibt viele Gründe, warum Babys schreien. Je nach dem Alter muss dies differenziert betrachtet werden. Außerdem ist jeder Säugling eine eigene Persönlichkeit, und möchte individuell betrachtet werden. Trotzdem lassen sich einige Grundlagen  schildern.

Bis ca. drei Monate sind die sogenannte Reife-Störungen oft als Verdauungsstörungen erkennbar. Dabei kann ein Teufelskreis entstehen zwischen dem Kind das schreit, unruhig ist und Ruhe und Entspannung in seiner Umgebung bräuchte, und den Eltern, die zunehmend angespannter und sorgenvoller auf die Unruhe ihres Säuglings reagieren, so dass das Kind wiederum noch unruhiger wird. In späteren Monaten deutet eine plötzlich auftretende weinerliche Stimmung oder nächtliches Schreien häufig auf Zahnen in. Ein Alarmzeichen ist es in jedem Fall, wenn das Baby anhaltend schreit, weil dann davon auszugehen ist, dass es sich nicht nur um ein Unwohlsein, sondern um echte Schmerzen handelt.

In all diesen Fällen kann Osteopathie dem Kind helfen. Voraussetzung ist die zusätzliche Ausbildung des Therapeuten nach den Richtlinien der Bundesvertretung der Osteopathen in Deutschland e.V. für „die osteopathische Behandlung von Kindern“. Weitere Informationen finden Sie unter www.osteopathie.de. Meine Zusatzqualifikationen finden Sie hier. Hintergrund dieser Zusatzqualifikation ist, dass sich die kindliche Anatomie von den der Erwachsenen unterscheidet. Außerdem muss die Behandlungsdauer dem Alter des Kindes angepasst sehr kurz ausfallen, was einiges an Erfahrung und Fingerspitzengefühl  erfordert.

Ich verfüge über langjährigen Erfahrung bei der Behandlung von Säuglingen, Babys und Kindern. So weiß ich um die Not der Eltern in dieser Situation. Daher erhalten Eltern mit Babys in meiner Praxis bevorzugt und zeitnah Termine, so dass die problematische Situation nicht allzu lange bestehen bleibt und sich dadurch verfestigt. Schließlich ist auch die Schlaflosigkeit der jungen Eltern ein Problem!

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf Hinweisen, dass es sich bei der der osteopathischen Behandlung von Säuglingen und Babys um Erfahrungswerte handelt, die noch nicht ausreichend durch wissenschaftliche Studien belegt sind.

Gerne beantworte ich weitere Fragen telefonisch: 0 61 01 – 8 36 34