Schlafstörungen

fast jeder hat es schon einmal erlebt: trotz großer Müdigkeit findet man keinen Schlaf. Geschieht dies nur ab und zu, so besteht noch kein und zur Sorge.

Wenn der Schlaf aber über eine längere Zeit gestört ist, so hat dies Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Unterschieden wird in Einschlaf-und Durchschlafstörungen. Bei den Einschlafstörungen wälzt sich der Mensch trotz großer Müdigkeit manchmal sogar Überstunden im Bett, ohne einschlafen zu können. Hier hilft es oft, sich abends ein Ritual zurecht zu legen, mit dem der überreizte  Organismus allmählich herunterfährt. Allerdings können seelische Probleme den Stresspegel so erhöhen, dass der Schlaf erst dann wieder gefunden wird, wenn die Schwierigkeiten gelöst sind. Osteopathisch gesehen wäre es hier z. B. angezeigt, das vegetative Nervensystem zu beruhigen.

Bei den Durchschlafschwierigkeiten liegt die körperliche Situation anders. Hier ist das Einschlafen unproblematisch, aber zu einer bestimmten nächtlichen Uhrzeit wird der Patient wach und findet möglicherweise gar keinen Schlaf mehr. Durchschlafstörungen sind in Eigenregie nicht leicht zu steuern. In jedem Fall ist es auch hier gut, den Tag stressfrei ausklingen zu lassen und die letzte Mahlzeit des Tages nicht zu spät einzunehmen. Für den entsprechend geschulten Osteopathen ist es interessant, um wie viel Uhr der Patient wach wird. Dies kann den ersten Hinweis auf die gestörte Organtätigkeit geben, die eine Ursache der Schlafstörung  bilden könnte.

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