Der Sturz – erster Teil

Sommer, Sonne und viel Bewegung im Freien! Das ist gut und gesund, aber fast jedem ist es dabei schon passiert, daß etwas schief läuft, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei hoher Geschwindigkeit zu stürzen, ist ein Gefahrenpotenzial. Auf keinen Fall sollten Sie sofort wieder aufspringen! Wenn ein Fahrrad, Motorrad oder sonstiges auf ihnen zu liegen gekommen sind, versuchen Sie das Gewicht weg zu schieben, oderbesser:  bitten Sie andere darum, ihnen zu helfen. Dann vorsichtig bewegen, um festzustellen, wo und was genau wehtut. Jetzt erst vorsichtig aufstehen, auch da wäre es gut, wenn jemand Ihnen zur Seite steht. Ein Warnsignal sind Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, oder sich ständig steigernde Schmerzen. Normalerweise klingen zunächst die Schmerzen wieder ab, was auf die gesamte Stresssituation und entsprechende hormonelle Ausschüttung im Körper zurückzuführen ist. Werden die Schmerzen immer schlimmer, sollte ein Krankenhaus aufgesucht werde, um sicher zu gehen, das keine Knochenbrüche oder inneren Verletzungen vorliegen. Ansonsten ist es am besten, sofort Arnica Globuli  in einer niedrigen homöopathischer Potenz einzunehmen, und so bald wie möglich die schmerzenden Stellen zu kühlen. So kann ein Anschwellen vermieden werden.

Ein Sturz mit entsprechenden Verletzungen ist immer ein kleiner Schock, der im Gewebe gespeichert wird. Es ist wichtig, diesen Schock  zeitnah osteopathisch behandeln zu lassen, weil es sonst zu allerhand unklaren Folgebeschwerden kommen könnte. Manchmal treten Jahre danach Schmerzen auf, die schulmedizinisch ohne Befund bleiben, und auf ein solches Trauma zurückzuführen sind. Auch das ist mit entsprechender Kenntnis des Therapeuten osteopathisch wieder zu lösen, allerdings nicht so leicht,l wie kurz nach dem Trauma.

Sommerhitze

Endlich scheint die Sonne, und es wird heiß. Das richtige Verhalten bei heißen Temperaturen ist gar nicht so schwer. Die Menschen in den Mittelmeerregionen wissen schon lange damit umzugehen, auch ohne Klimaanlage. Die Temperaturen im Haus bleiben erträglich, wenn in den kühlen Morgenstunden gelüftet wird. Sowie die Sonne auf die Hauswand scheint, werden die Fenster geschlossen, und wenn möglich, die Rollläden heruntergelassen. So bleibt die Temperatur im Haus konstant bis zum Abend. (und die osteopathische Behandlung angenehm…)

Wir brauchen  das Sonnenlicht, um gesund zu bleiben. Zu viel davon, das hat sich wohl auch herumgesprochen, schadet aber der Haut. Fünf bis zehn Minuten Sonnenbad sind genug, wer sich länger der Sonne aussetzt, braucht Schutz durch Kleidung oder Sonnenschutzmitteln für die Haut. Bei starker Sonnenstrahlung  unbedingt  eine Kopfbedeckung tragen, und ausreichend trinken, und das in  größerer Menge, als gewohnt. Leichte Kost ist angenehmer.  Auch da können wir zumindest vorübergehend die südländische Lebensweise übernehmen:  dort wird  die Hauptmahlzeit in die kühleren Abendstunden verlegt.

In keinem heißen Land halten sich die Menschen ohne Not während der Mittagsstunden  im Freien auf, im Gegenteil, sie halten „Siesta“ im Haus, zumindest aber im Schatten. Es ist besser, sich morgens und nach 18:00 Uhr im Freien zu bewegen. Sollten Sie sportliche Hochleistung bei heißem Sommerwetter anstreben, ist es gut,  sich dabei von  einem fachkundigen Trainer beraten zu lassen. Nichts kühlt so angenehm ab, wie  der Sprung ins kalte Wasser. Auch da helfen einfache Verhaltensregeln: unbedingt vorher schrittweise abkühlen.

Dann bleibt nur noch, dass schöne Sommerwetter genießen!

Stress und Heilung

Stress ist nicht gleichbedeutend mit viel Arbeit, sondern mit  seelisch- geistiger Anspannung. Darunter leiden fast alle Menschen in der modernen Welt, weil die Zeit zum Stressabbau fehlt. Leider betrifft dieses Problem mittlerweile auch schon kleine Kinder.

Der einfachste Stressabbau ist körperliche Bewegung, der nachhaltigste wäre Meditation bzw. jedwede Übung, die Seele und  Geist zur Ruhe bringt. Stress verstärkt Schmerzen und Krankheit, und wirkt der Heilung entgegen. Tatsächlich speichern die Zellen auch traumatische Erinnerungen, etwa Verletzungen aller Art, und können damit ein Schmerzmuster schaffen, das dem Verstand nicht mehr zugänglich ist. Deshalb ist in meiner Behandlung   die Beruhigung des vegetativen Nervensystems des Patienten meistens die erste und wichtigste Maßnahme. Auch Stress, den das Gewebe als Erinnerung gespeichert hat, kann nach und nach aufgelöst werden.

Dem steht mitunter gegenüber die Ungeduld des hochrangig gestressten Patienten, der möglichst mit einem „Klick“ oder „Knack“  die Lösung  seines gesundheitlichen Problems herbei wünscht. Aber Stress lässt sich nicht durch Stress auflösen. Das Gegenteil von Stress ist in diesem Fall die geduldige Entspannung, die der Heilung die notwendige Zeit gewährt.