Der Sturz – zweiter Teil

ein Sturz ohne erkennbare, äußere Ursache ist ein Alarmsignal. Darunter fällt etwa ein Hinstürzen beim üblichen Toilettengang in der Nacht, oder ein Sturz auf einem ebenen Bürgersteigs, der gut bekannt war. Häufig wird vor allem die daraus entstandene Verletzung, etwa eine Platzwunde, beachtet. Dabei wäre  es sehr wichtig, herauszufinden, ob es eine ernsthafte, innere Ursache des Sturzes gab. Dazu würden zum Beispiel gehören: Blutdruckschwankungen, Kreislaufstörungen, Schwindel, und ab einem gewissen Alter durchaus auch ein leichter Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch wenn es so schlimm nicht ausgehen muss, sollten Patienten ab 40 Jahren darauf achten, dass Gefahrenquellen dieser Art ausgeschlossen wurden. Betreuen Sie einen älteren Menschen, der ohne erkennbaren Grund gestürzt ist, sollte in jedem Fall auf weitergehende Untersuchungen gedrängt werden. Ist das Problem medizinisch abgeklärt, wäre auch hier eine osteopathische Behandlung bei einem entsprechend geschulten Therapeuten sinnvoll. Dabei kann das Trauma im Gewebe aufgelöst werden, damit keine Angst vor weiteren Stürzen, oder später unerklärliche Schmerzen zurück bleiben.

Unruhige Säuglinge, Babys und Kinder

Es gibt viele Gründe, warum Babys schreien. Je nach dem Alter muss dies differenziert betrachtet werden. Außerdem ist jeder Säugling eine eigene Persönlichkeit, und möchte individuell betrachtet werden. Trotzdem lassen sich einige Grundlagen  schildern.

Bis ca. drei Monate sind die sogenannte Reife-Störungen oft als Verdauungsstörungen erkennbar. Dabei kann ein Teufelskreis entstehen zwischen dem Kind das schreit, unruhig ist und Ruhe und Entspannung in seiner Umgebung bräuchte, und den Eltern, die zunehmend angespannter und sorgenvoller auf die Unruhe ihres Säuglings reagieren, so dass das Kind wiederum noch unruhiger wird. In späteren Monaten deutet eine plötzlich auftretende weinerliche Stimmung oder nächtliches Schreien häufig auf Zahnen in. Ein Alarmzeichen ist es in jedem Fall, wenn das Baby anhaltend schreit, weil dann davon auszugehen ist, dass es sich nicht nur um ein Unwohlsein, sondern um echte Schmerzen handelt.

In all diesen Fällen kann Osteopathie dem Kind helfen. Voraussetzung ist die zusätzliche Ausbildung des Therapeuten nach den Richtlinien der Bundesvertretung der Osteopathen in Deutschland e.V. für „die osteopathische Behandlung von Kindern“. Weitere Informationen finden Sie unter www.osteopathie.de. Meine Zusatzqualifikationen finden Sie hier. Hintergrund dieser Zusatzqualifikation ist, dass sich die kindliche Anatomie von den der Erwachsenen unterscheidet. Außerdem muss die Behandlungsdauer dem Alter des Kindes angepasst sehr kurz ausfallen, was einiges an Erfahrung und Fingerspitzengefühl  erfordert.

Ich verfüge über langjährigen Erfahrung bei der Behandlung von Säuglingen, Babys und Kindern. So weiß ich um die Not der Eltern in dieser Situation. Daher erhalten Eltern mit Babys in meiner Praxis bevorzugt und zeitnah Termine, so dass die problematische Situation nicht allzu lange bestehen bleibt und sich dadurch verfestigt. Schließlich ist auch die Schlaflosigkeit der jungen Eltern ein Problem!

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf Hinweisen, dass es sich bei der der osteopathischen Behandlung von Säuglingen und Babys um Erfahrungswerte handelt, die noch nicht ausreichend durch wissenschaftliche Studien belegt sind.

Gerne beantworte ich weitere Fragen telefonisch: 0 61 01 – 8 36 34

Notfall-Behandlung

Rückenschmerzen und der nächste Termin beim Facharzt erst in sechs Wochen? Ein verstauchter Fuß und das am Freitagabend oder Sonntagvormittag?

Da ist guter Rat meist teuer. Allerdings nicht für Patienten meiner Praxis! Wer schon einmal bei mir in der Praxis gewesen ist, kann in einem solchen Fall anrufen, sein Anliegen auf das Band sprechen – möglichst deutlich und mit Telefonnummer für den Rückruf- und ich werde bald zurückrufen. Dann ist auch eine Behandlung am Wochenende möglich, wenn in dem Gespräch die Notwendigkeit erkennbar wird. Auch während der Woche bekommen meine Patienten/innen zeitnah einen Termin, wenn es einmal “brennt“.

Die Behandlung oder Beratung in meiner Praxis ersetzt  nicht einen notwendigen Termin beim Arzt.