Kopfschmerzen bei Kindern

Kopfschmerzen sind für Kinder ein eher untypisches Symptom, deshalb sollten die Eltern besonders darauf achten, worum es sich handelt. Kleinere Kinder können direkt gefragt werden, wo es weh tut, manchmal gibt das dann schon einen Hinweis. Vielleicht handelt es sich um Ohrenschmerzen, oder Zahnschmerzen. Bei Schulkindern ist auch darauf zu achten, wann Kopfschmerzen auftreten. Noch immer gibt es Kinder, die in der Schule zu wenig trinken, was bedeutet, daß am Ende eines langen vormittags deshalb Kopfschmerzen auftreten können. Möglicherweise  sieht das Kind schlecht, auch das sollte überprüft werden. Manchmal handelt es sich allerdings um den Vorboten eines Infekts, wie etwa einer Erkältung. Sind alle diese Möglichkeiten ausgeschlossen, dann sollte fachliche Unterstützung gesucht werden. Osteopathisch gesehen, kann der Kopfschmerz bei Kindern mehrere Ursachen haben, die sich alle gut behandeln lassen. Sollten die kindlichen Kopfschmerzen auch nach einer osteopathischen Behandlung unverändert bestehen bleiben, dann sollten fachärztliche Untersuchungen folgen. Zum Glück ist dies selten der Fall.

Kinder mit Zahnspange

Fast alle Kinder erhalten im Laufe der Entwicklung, meistens als Schulkind oder in der frühen Pubertät, hier in Deutschland eine kieferorthopädische Behandlung. Dabei geht es darum, viel Fehlstellungen des Kiefers durch Zahnspangen zu korrigieren, um spätere Schäden zu vermeiden. Selbstverständlich hat dies auch einen kosmetischen Aspekt, da gerade stehende Zähne attraktiver aussehen, als schiefe. Das Prinzip der Zahnspange funktioniert mit Zug und Druck auf den Kiefer. Dabei werden aber auch alle anderen Schädelknochen mit in einen Spannungszustand versetzt. Wenn Sie als Eltern also bei Ihrem Kind während der kieferorthopädischen Behandlung, bemerken, das Ticks  auftreten, wie etwa Zucken mit dem Augenlid, ist dies ein Hinweis darauf.  Auch Kopfschmerzen, Lernstörungen oder Konzentrationsmangel, die vor der Zahnspangen-Behandlung nicht da waren, können ein Indiz dafür sein, dass ein Spannungszustand vom Körper des Kindes nicht mehr ausgeglichen werden kann.  Eine osteopathische Behandlung durch einen speziell in diesem Thema geschulten Therapeuten kann da in den meisten Fällen helfen.

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf Hinweisen, dass es sich bei der der osteopathischen Behandlung um Erfahrungswerte handelt, die noch nicht ausreichend durch wissenschaftliche Studien belegt sind.

Gerne beantworte ich weitere Fragen telefonisch: 0 61 01 – 8 36 34

Mittelohrentzündung beim Kind

Gestern spielte das Kind noch ganz vergnügt,  in der Nacht werden die Eltern von lautem Geschrei geweckt. Ganz offensichtlich hat das Kind große Schmerzen. Kleinere Kinder können nicht immer den Schmerz lokalisieren, grundsätzlich aber sind die Ohren und der Kiefer in der Nähe der Ohren bei der Mittelohrentzündung sehr berührungsempfindlich. Als erste Hilfe in der Nacht empfiehlt sich ein altes Hausmittel der Naturheilkunde: Zwiebeln aufschneiden, auf die Ohren legen und das Ganze mit einem Stirnband fixieren. Die Mittelohrentzündung ist außerordentlich schmerzhaft, nicht ungefährlich und gehört daher in  fachkundige  Behandlung . Zusätzlich zur ärztlichen Behandlung empfiehlt sich immer, die Heilung  zu unterstützen, damit es nicht zu wiederholtem  bzw chronischem  Verlauf der Mittelohrentzündung kommt. Osteopathisch gesehen liegt oft eine anatomische Disposition/Dysfunktion vor. Es kann  vorbeugend und nachsorgend behandelt werden . Auch hier muss sehr einfühlsam und fachkundig auf die Gegebenheit der kindlichen Anatomie eingegangen werden.