Hexenschuss im Schlaf?

Entspannt und erholt morgens aufwachen, dass wäre ein Traum! Manchmal aber kommt es ganz anders. Was abends vielleicht nur als unangenehme Verspannung wahrgenommen wurde, erweist sich beim Erwachen als schmerzhafter „Hexenschuss“. Meistens betrifft diese Schmerzattacke eher den Nacken-Schulterbereich. Das liegt zum einen daran, das vielleicht der Kopf nachts verdreht gelagert wurde, oder der Oberkörper im Winter nicht richtig bedeckt wurde, und Kälteempfindlich reagiert hat. Das aber ist nur die eine Seite. Meistens kommt hinzu, dass abends mit einer stressbedingten Muskelspannung ins Bett gegangen wurde, und nicht immer reichen einige Stunden Schlaf aus, um wieder zur Entspannung zu finden. Außerdem werden   Eltern häufig von ihren Kleinkindern im Schlaf gestört. Überraschend genug wird auf Nachfrage all das gar nicht mehr als Stress wahrgenommen, die Anspannung ist dauerhaft geworden.

Erste Hilfe bei solch einem schmerzhaften erwachen: Wärme, wie etwa mit einer heißen Dusche, und vorsichtiges Dehnen. Ist der Schmerz ein spitzer Nervenschmerz, sollte fachmännische Hilfe gesucht werden. In jedem Fall würde ein Osteopath nach Dysfunktionen im Bereich der Wirbelsäule suchen, und auch das vegetative Nervensystem beruhigen. Langfristig hilft nur, was auf neudeutsch „Stressmanagement“ genannt wird. Also abends noch einmal in Gedanken den Tag durchgehen, damit es wirklich zur geistigen Entspannung kommt. Nur dann kann eine wirkliches Loslassen im Schlaf erfolgen.

Winterende, Erkältungszeit?

Der Frühling ist noch entfernt, die Tage noch immer grau und düster. In dieser Zeit fehlte bei unseren Vorfahren das frische Obst und Gemüse, an Nahrung überhaupt, denn die Wintervorräte gingen zur Neige. Dass es auch uns heutzutage an Vitaminen fehlt, und das angesichts eines Überangebotes an Nahrungsmitteln in den Supermärkten und Lebensmittelgeschäften, mag verwundern. Aber, wie frisch ist das angebotene Obst und Gemüse wirklich? Jede Stunde Lagerung führt zu einem Verlust an Vitaminen und Spurenelementen. Und das ist in Zeiten eines erhöhten Bedarfs, wie nach Krankheiten im Alter oder in der Kindheit, oder der dunklen Jahreszeit auch von Bedeutung. Früher suchten die Frauen um diese Zeit die ersten frischen Kräuter in Wald und Wiese. Große Mengen kamen dabei nicht zusammen, es ging einfach um die Fülle an Vitalstoffen, die sich in diesen noch spärlich wachsenden Kräutern befand.

Und wie lösen wir das Problem nun ? Achten Sie auf frische Kräuter, ein Töpfchen ist sinnvoller als ein Strauß, der auch schon eine Weile im Regal des Geschäfts liegt. Petersilie und Paprika haben deutlich mehr Vitamin C, als Zitrusfrüchte. Regelmäßige Bewegung bei Tageslicht an der frischen Luft, in Verbindung mit einer gezielten Vitalstoffzufuhr, können den jetzt vermehrt auftretenden Erkältungskrankheiten und den später im Jahr auftretenden Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken.