Tinnitus

Tinnitus bzw. Ohrgeräusche  können in verschiedenen Variationen erklingen: pfeifend, sausend rauschend, und das in unterschiedlicher Lautstärke..

Häufig treten die Ohrgeräusche als Folge eines Hörsturzes auf. Der Hörsturz kündigt sich z.B. an mit einem Gefühl wie Watte in den Ohren, einem stechenden Schmerz im Ohr, und Gleichgewichtsstörungen. Dann treten mehr oder weniger laute Ohrgeräusche auf.  Nicht selten gab es vorher eine belastende Stresssituation für den Patienten. Beim Hörsturz sollte zunächst ein Facharzt aufgesucht werden.

Sinnvoll ist auf jeden Fall möglichst frühzeitig die osteopathische Begleitung, denn je früher ein Ohrgeräusch osteopathisch behandelt wird, umso größer ist die Chance, daß es wieder verklingt. Andererseits können sich  Ohrgeräusche auch allmählich entwickeln, ohne ein solch dramatisches Ereignis wie den Hörsturz. Auch da gilt es, nicht allzu lange mit der osteopathischen Behandlung abzuwarten, sondern so bald wie möglich einen entsprechend geschulten osteopathischen Therapeuten aufzusuchen.

Schlafstörungen

fast jeder hat es schon einmal erlebt: trotz großer Müdigkeit findet man keinen Schlaf. Geschieht dies nur ab und zu, so besteht noch kein und zur Sorge.

Wenn der Schlaf aber über eine längere Zeit gestört ist, so hat dies Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Unterschieden wird in Einschlaf-und Durchschlafstörungen. Bei den Einschlafstörungen wälzt sich der Mensch trotz großer Müdigkeit manchmal sogar Überstunden im Bett, ohne einschlafen zu können. Hier hilft es oft, sich abends ein Ritual zurecht zu legen, mit dem der überreizte  Organismus allmählich herunterfährt. Allerdings können seelische Probleme den Stresspegel so erhöhen, dass der Schlaf erst dann wieder gefunden wird, wenn die Schwierigkeiten gelöst sind. Osteopathisch gesehen wäre es hier z. B. angezeigt, das vegetative Nervensystem zu beruhigen.

Bei den Durchschlafschwierigkeiten liegt die körperliche Situation anders. Hier ist das Einschlafen unproblematisch, aber zu einer bestimmten nächtlichen Uhrzeit wird der Patient wach und findet möglicherweise gar keinen Schlaf mehr. Durchschlafstörungen sind in Eigenregie nicht leicht zu steuern. In jedem Fall ist es auch hier gut, den Tag stressfrei ausklingen zu lassen und die letzte Mahlzeit des Tages nicht zu spät einzunehmen. Für den entsprechend geschulten Osteopathen ist es interessant, um wie viel Uhr der Patient wach wird. Dies kann den ersten Hinweis auf die gestörte Organtätigkeit geben, die eine Ursache der Schlafstörung  bilden könnte.