Der Sturz – zweiter Teil

ein Sturz ohne erkennbare, äußere Ursache ist ein Alarmsignal. Darunter fällt etwa ein Hinstürzen beim üblichen Toilettengang in der Nacht, oder ein Sturz auf einem ebenen Bürgersteigs, der gut bekannt war. Häufig wird vor allem die daraus entstandene Verletzung, etwa eine Platzwunde, beachtet. Dabei wäre  es sehr wichtig, herauszufinden, ob es eine ernsthafte, innere Ursache des Sturzes gab. Dazu würden zum Beispiel gehören: Blutdruckschwankungen, Kreislaufstörungen, Schwindel, und ab einem gewissen Alter durchaus auch ein leichter Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch wenn es so schlimm nicht ausgehen muss, sollten Patienten ab 40 Jahren darauf achten, dass Gefahrenquellen dieser Art ausgeschlossen wurden. Betreuen Sie einen älteren Menschen, der ohne erkennbaren Grund gestürzt ist, sollte in jedem Fall auf weitergehende Untersuchungen gedrängt werden. Ist das Problem medizinisch abgeklärt, wäre auch hier eine osteopathische Behandlung bei einem entsprechend geschulten Therapeuten sinnvoll. Dabei kann das Trauma im Gewebe aufgelöst werden, damit keine Angst vor weiteren Stürzen, oder später unerklärliche Schmerzen zurück bleiben.

Der Sturz – erster Teil

Sommer, Sonne und viel Bewegung im Freien! Das ist gut und gesund, aber fast jedem ist es dabei schon passiert, daß etwas schief läuft, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei hoher Geschwindigkeit zu stürzen, ist ein Gefahrenpotenzial. Auf keinen Fall sollten Sie sofort wieder aufspringen! Wenn ein Fahrrad, Motorrad oder sonstiges auf ihnen zu liegen gekommen sind, versuchen Sie das Gewicht weg zu schieben, oderbesser:  bitten Sie andere darum, ihnen zu helfen. Dann vorsichtig bewegen, um festzustellen, wo und was genau wehtut. Jetzt erst vorsichtig aufstehen, auch da wäre es gut, wenn jemand Ihnen zur Seite steht. Ein Warnsignal sind Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, oder sich ständig steigernde Schmerzen. Normalerweise klingen zunächst die Schmerzen wieder ab, was auf die gesamte Stresssituation und entsprechende hormonelle Ausschüttung im Körper zurückzuführen ist. Werden die Schmerzen immer schlimmer, sollte ein Krankenhaus aufgesucht werde, um sicher zu gehen, das keine Knochenbrüche oder inneren Verletzungen vorliegen. Ansonsten ist es am besten, sofort Arnica Globuli  in einer niedrigen homöopathischer Potenz einzunehmen, und so bald wie möglich die schmerzenden Stellen zu kühlen. So kann ein Anschwellen vermieden werden.

Ein Sturz mit entsprechenden Verletzungen ist immer ein kleiner Schock, der im Gewebe gespeichert wird. Es ist wichtig, diesen Schock  zeitnah osteopathisch behandeln zu lassen, weil es sonst zu allerhand unklaren Folgebeschwerden kommen könnte. Manchmal treten Jahre danach Schmerzen auf, die schulmedizinisch ohne Befund bleiben, und auf ein solches Trauma zurückzuführen sind. Auch das ist mit entsprechender Kenntnis des Therapeuten osteopathisch wieder zu lösen, allerdings nicht so leicht,l wie kurz nach dem Trauma.