Nächtliches Zähneknirschen

Wer nachts mit den Zähnen knirscht, erwacht mit Verspannungen in den Schultern, Kopfschmerzen und insgesamt wenig ausgeruht. Die Ursache reichen von Fehlstellungen des Kiefers, bis hin zu seelischen Anspannungen. Meistens allerdings ist es eine ein Mix aus allen möglichen Ursachen. In der Regel verordnet der Zahnarzt dann eine Beißschiene, die allerdings nur den Druck von den Zähnen nimmt. Die Zähne nehmen natürlich Schaden, wenn Nacht für Nacht durch Knirschen die Fläche abgerieben wird. Hier ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Lösung des Problems nötig. Gute Ergebnisse zeigt ein Training der Gesichts- und Kaumuskulatur. Osteopathisch gesehen wird selbstverständlich auch in diesem Fall der gesamte Körper berücksichtigt, aber auch mit großer Wahrscheinlichkeit der Kiefer bzw. die Schädelknochen behandelt werden müssen. Der Versuch lohnt für den Patienten in jedem Fall, denn was ist wichtiger, als erholsamer Schlaf?

Mittelohrentzündung beim Kind

Gestern spielte das Kind noch ganz vergnügt,  in der Nacht werden die Eltern von lautem Geschrei geweckt. Ganz offensichtlich hat das Kind große Schmerzen. Kleinere Kinder können nicht immer den Schmerz lokalisieren, grundsätzlich aber sind die Ohren und der Kiefer in der Nähe der Ohren bei der Mittelohrentzündung sehr berührungsempfindlich. Als erste Hilfe in der Nacht empfiehlt sich ein altes Hausmittel der Naturheilkunde: Zwiebeln aufschneiden, auf die Ohren legen und das Ganze mit einem Stirnband fixieren. Die Mittelohrentzündung ist außerordentlich schmerzhaft, nicht ungefährlich und gehört daher in  fachkundige  Behandlung . Zusätzlich zur ärztlichen Behandlung empfiehlt sich immer, die Heilung  zu unterstützen, damit es nicht zu wiederholtem  bzw chronischem  Verlauf der Mittelohrentzündung kommt. Osteopathisch gesehen liegt oft eine anatomische Disposition/Dysfunktion vor. Es kann  vorbeugend und nachsorgend behandelt werden . Auch hier muss sehr einfühlsam und fachkundig auf die Gegebenheit der kindlichen Anatomie eingegangen werden.

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft werden die Gelenkverbindungen, vor allem der Beckenknochen, weicher, damit sie sich während der Geburt ausdehnen können. Außerdem ist die Gebärmutter mit dem wachsenden Embryo durch die Mutterbänder am Kreuzbein befestigt. Dies kann zu hartnäckigen Rückenschmerzen führen, bis hin zur Ischialgie der Schwangeren. Dieser Zustand kann osteopathisch behandelt werden, es muss aber dabei sehr vorsichtig vorgegangen werden. Nur wenige Behandlungstechniken sind in der Schwangerschaft ungefährlich, viele der sonst üblichen Methoden können vorzeitige Wehen auslösen.  Deshalb ist langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schwangeren und kurz nach der Entbindung eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der osteopathischen Behandlung.

Frühjahrskur

Im Laufe des Winters sammeln sich durch üppige Ernährung häufig zusätzliche Pfunde an, da in der dunklen Jahreszeit auch die Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt ist. Werden die Tage länger und zeigen sich die ersten Frühlingsboten, wächst die Sehnsucht nach innerer und äußerer Leichtigkeit. Es gibt eine so reichhaltige Auswahl an Diäten, dass schon jeder seinen eigenen Weg in diesem Dschungel finden muss. Allerdings hilft die Einschränkung der Nahrung nicht wie gewünscht, wenn das Verdauungssystem eine Funktionsstörung hat. Gibt es tatsächlich Menschen, die wenig essen und trotzdem zunehmen? Ja, die gibt es. Der Stoffwechsel ist ein komplizierter Mechanismus, der  an vielen Stellen gestört sein kann. Bei Übergewicht wird osteopathisch in jedem einzelnen Fall untersucht werden müssen, wo die Störung liegt. Das kann von der Schilddrüse bis zu den Organen des Oberbauches, wie zum Beispiel Leber, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse, reichen. Auch der Darm kann betroffen sein.

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf Hinweisen, dass es sich bei der der osteopathischen Behandlung um Erfahrungswerte handelt, die noch nicht ausreichend durch wissenschaftliche Studien belegt sind.

Gerne beantworte ich weitere Fragen telefonisch: 0 61 01 – 8 36 34